
Amir TahassoriViel Spaß damit! 👋
Wenn du KI-Bilder erstellen willst, die nicht billig aussehen, brauchst du keinen geheimen Trick. Du brauchst eine Rolle, einen Negativ-Prompt und das richtige Werkzeug. Hier bekommst du alle drei Regeln, eine fertige Prompt-Vorlage und Beispiele zum Kopieren.
Stand: 07.11.2026
Meine Reel-Cover entstehen mit KI. Die größte Hürde ist dabei immer dieselbe: Das Gesicht muss meines bleiben. Darum steht in meinen Prompts immer klar drin, was die KI nicht verändern darf. Die drei Regeln selbst habe ich aus einem Reel von @alimarel übernommen.
Schreib nicht einfach „Mach mir ein Bild“. Beginne mit einer klaren Rolle und beschreib dann deinen Wunsch genau: Motiv, Stil, Licht, Format und wofür das Bild gedacht ist.
Du bist Grafikdesigner in einer der besten Design-Agenturen der Welt. Erstelle [MOTIV] für [ZWECK]. Stil: [STIL]. Licht: [LICHT]. Format: [FORMAT].
Sag der KI auch, was nicht passieren darf. Gerade bei Fotos von dir selbst ist das wichtig. Das macht gute Ergebnisse viel wahrscheinlicher, eine Garantie ist es aber nicht.
Verändere mein Gesicht auf keinen Fall. Behalte Augen, Nase, Mund, Haare und Hautton genau so wie auf dem Foto. Keine Glättung der Haut. Keine zusätzlichen Personen. Kein Text im Bild.
Diese Aufteilung ist eine Empfehlung aus der Praxis, keine feste Regel. Teste dein Motiv ruhig in beiden Werkzeugen.
In dieser Vorlage stecken alle drei Regeln. Ersetze nur die Stellen in eckigen Klammern:
ROLLE: Du bist [ROLLE, z. B. Fotograf für Business-Porträts in einer Top-Agentur]. AUFGABE: Erstelle [MOTIV] für [ZWECK, z. B. mein Instagram-Cover]. DETAILS: - Umgebung: [ORT] - Stil: [STIL, z. B. natürlich, hochwertig, ruhig] - Licht: [LICHT, z. B. weiches Fensterlicht von links] - Farben: [FARBEN] - Format: [FORMAT, z. B. 4:5 Hochformat] NICHT MACHEN: - Verändere mein Gesicht auf keinen Fall. - Keine künstlich glatte Haut. - Keine zusätzlichen Personen oder Objekte. - Kein Text im Bild, außer: [TEXT ODER "keiner"]. Wenn etwas unklar ist, frag mich zuerst, bevor du das Bild erstellst.
Lade vorher ein gutes Foto von dir hoch.
Du bist Fotograf für Business-Porträts. Setze die Person vom hochgeladenen Foto in ein helles, modernes Büro. Weiches Fensterlicht von links, natürlicher Look, Hochformat 4:5. Verändere das Gesicht auf keinen Fall. Keine glatte Haut, keine zusätzlichen Personen, kein Text.
Du bist Grafikdesigner in einer der besten Design-Agenturen der Welt. Erstelle eine schlichte Grafik für einen Instagram-Beitrag im Hochformat 4:5. Schwarzer Hintergrund, eine rote Akzentfarbe, große gut lesbare Schrift. Text genau so: "3 Regeln für bessere KI-Bilder". Keine weiteren Wörter, keine Rechtschreibfehler, keine Icons.
Mehr fertige Befehle findest du in meinen 30 ChatGPT-Befehlen für Produktbilder. Wie aus Bildern ein Video wird, zeige ich dir beim KI-Werbevideo mit Google Flow. Vor dem Posten hilft dir die Instagram-Reel-Checkliste.
Bleibt mein Gesicht damit immer gleich?
Nein, garantieren kann das niemand. Mit den drei Regeln klappt es aber deutlich öfter.
Was ist ein Negativ-Prompt?
Das ist die Anweisung, was die KI nicht tun soll, zum Beispiel: „Verändere mein Gesicht auf keinen Fall.“
Funktioniert die Vorlage auch in anderen Bild-KIs?
Der Aufbau passt zu jeder Bild-KI, die Text-Anweisungen versteht. Das Ergebnis hängt aber vom Werkzeug ab.
Muss ich KI-Bilder kennzeichnen?
Das hängt davon ab, was das Bild zeigt und wo du es nutzt. Prüfe die Regeln der Plattform und im Zweifel die rechtliche Lage für deinen Fall.