
Amir TahassoriViel Spaß damit! 👋
Du öffnest deine Instagram Insights und siehst nur Zahlen? Hier ist mein Spickzettel: welche Zahl dir sagt, ob dein Hook schwach war, ob Instagram dich neuen Leuten zeigt und wann du posten solltest – zum Kopieren und Speichern.
Du brauchst ein Business- oder Creator-Konto. Am Computer gehst du auf instagram.com, links auf Professional-Dashboard und dann auf Insights. Dort siehst du zwei Bereiche:
In der App findest du dieselben Zahlen über dein Profil im Professional-Dashboard.
Die Namen in den Überschriften 1–3 und 6–10 stehen genau so im deutschen Professional-Dashboard (geprüft im Oktober 2026). Wiedergabedauer und Überspringen beschreiben wir nach der offiziellen Meta-Dokumentation.
Wie oft dein Inhalt abgespielt bzw. angesehen wurde. Mehrfaches Ansehen durch dieselbe Person zählt mit.
Das sagt sie dir: Vergleich die Aufrufe der ersten Stunden mit deinen anderen Reels. Liegt ein Reel früh klar über deinem Durchschnitt, testet Instagram es gerade bei mehr Leuten – das ist die Chance auf einen Ausreißer.
Wie viele verschiedene Konten deinen Inhalt gesehen haben. Laut Meta ist das ein geschätzter Wert (Meta Doku).
Das sagt sie dir: Sind die Aufrufe viel höher als die Betrachter, schauen Leute dein Reel mehrmals. Das ist ein gutes Zeichen für den Inhalt.
Instagram teilt Aufrufe und Interaktionen in Prozent auf: wie viel von deinen Followern kommt und wie viel von Leuten, die dir noch nicht folgen.
Das sagt sie dir: Ein hoher Anteil Nicht-Follower heißt: Instagram zeigt dich neuen Leuten. Genau so wächst ein Account. Sehr wenig Nicht-Follower heißt: Das Reel bleibt in deiner Blase.
Wie lange ein Reel im Schnitt angesehen wird. Meta beschreibt sie als die durchschnittliche Zeit, in der das Reel abgespielt wurde (Meta Doku).
Das sagt sie dir: Liegt sie weit unter der Länge deines Reels, steigen die Leute mittendrin aus. Schau, an welcher Stelle es langweilig wird, und kürze dort.
Meta misst bei Reels den Anteil der Aufrufe, bei denen Leute in den ersten 3 Sekunden weiterwischen (englisch „Skip Rate“, laut Meta Doku ein geschätzter Wert).
Das sagt sie dir: Wischen viele nach 3 Sekunden weg, liegt es am Hook – nicht am Rest. Teste einen neuen ersten Satz, ein stärkeres erstes Bild oder einen Text-Hook im Bild.
Interaktionen sind „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare, gespeicherte und geteilte Inhalte zusammen. „Konten, die interagiert haben“ zählt, wie viele verschiedene Personen das getan haben.
Das sagt sie dir: Viele Aufrufe, aber kaum Interaktionen? Dann fehlt ein klarer Grund zu reagieren – stell eine Frage oder gib eine Aufgabe („Kommentiere …“).
Wie oft Leute deinen Beitrag gespeichert haben.
Das sagt sie dir: Speichern heißt: „Das will ich später nochmal sehen.“ Viele Speicherungen zeigen, dass dein Inhalt echten Nutzen hat. Mach mehr davon: Listen, Anleitungen, Checklisten.
Wie oft dein Reel weitergeschickt wurde, zum Beispiel per Nachricht. Instagram-Chef Adam Mosseri nennt das Teilen per DM als eines der wichtigsten Signale für Reichweite bei Leuten, die dir noch nicht folgen (Social Media Today).
Das sagt sie dir: Wird oft geteilt, triffst du einen Nerv. Sag am Ende ruhig: „Schick das jemandem, der …“.
Wie viele Leute nach deinem Inhalt auf dein Profil gegangen sind – und wie viele dort deinen Link angetippt haben.
Das sagt sie dir: Viele Profilaufrufe, aber wenig neue Follower? Dann überzeugt dein Profil nicht. Prüf Profilbild, Bio und die ersten Beiträge im Raster.
Unter „Follower“ siehst du, wie viele dir insgesamt folgen, und bei „Aktivste Zeiten“, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten deine Follower auf Instagram sind.
Das sagt sie dir: Poste kurz vor den aktivsten Zeiten deiner eigenen Follower – nicht nach allgemeinen Tabellen aus dem Internet. Jeder Account ist anders.
Einmal in den Kasten tippen – alles wird markiert. Speicher ihn dir in deine Notizen.
MEIN INSTAGRAM-ZAHLEN-SPICKZETTEL Viele wischen in den ersten 3 Sekunden weg → Hook ist schwach. Neuen ersten Satz testen. Wiedergabedauer viel kürzer als das Reel → In der Mitte wird es langweilig. Kürzen. Kaum Nicht-Follower → Instagram zeigt dich keinen neuen Leuten. Thema breiter machen, Hook für Fremde schreiben. Viele Aufrufe, wenig Interaktionen → Klare Aufgabe geben: Frage oder „Kommentiere …“. Viele gespeicherte Inhalte → Nützliches Thema. Mehr davon machen. Oft geteilt → Nerv getroffen. Fortsetzung drehen. Viele Profilaufrufe, wenig neue Follower → Bio und Profil verbessern. Aktivste Zeiten → Kurz davor posten.
Mach ein Bildschirmfoto von deinen Insights (Konto-Insights und ein Reel) und gib es zusammen mit diesem Prompt an ChatGPT oder Claude:
Du bist mein Instagram-Analyst. Im Anhang sind Bildschirmfotos meiner Instagram Insights. 1. Lies alle Zahlen genau ab und schreib sie als Liste auf. Rate nichts – wenn eine Zahl nicht zu sehen ist, schreib "nicht sichtbar". 2. Sag mir in einfachen Worten: Liegt das Problem eher am Hook (Überspringen in den ersten 3 Sekunden), am Mittelteil (Wiedergabedauer), an der Reichweite bei Nicht-Followern oder am Profil (Profilaufrufe vs. neue Follower)? 3. Gib mir 3 konkrete Dinge, die ich beim nächsten Reel anders mache. Mein Thema: [DEIN THEMA]. Meine Zielgruppe: [DEINE ZIELGRUPPE].
Wo sehe ich meine Instagram Statistiken?
Mit einem Business- oder Creator-Konto im Professional-Dashboard unter „Insights“ – am Computer auf instagram.com oder in der App über dein Profil.
Was ist der Unterschied zwischen Aufrufen und Betrachtern?
Aufrufe zählen jedes Ansehen, auch mehrfach von derselben Person. Betrachter zählen jedes Konto nur einmal.
Woran erkenne ich, dass mein Hook schwach ist?
Wenn viele Leute in den ersten 3 Sekunden weiterwischen. Dann lieber den Einstieg ändern als das ganze Reel.
Wann sollte ich auf Instagram posten?
Schau in deinen Konto-Insights unter „Aktivste Zeiten“ nach und poste kurz vor den Spitzen deiner eigenen Follower.